Weiße Zähne galten schon immer als ein Schönheitsideal in unserer Gesellschaft. Ein schönes strahlendes Lächeln verleiht uns Selbstsicherheit und ein hohes Maß an Attraktivität. Doch mit zunehmendem Alter und durch die Einwirkung verschiedener Faktoren verlieren unsere Zähne ihren natürlichen Glanz. Gegen hartnäckige Zahnverfärbungen bringt selbst das mehrfache Zähneputzen den Betroffenen oft nicht den gewünschten Effekt. Einige Beautyprodukte und Hausmittel für weiße Zähne versprechen dabei eine sichtbare Wirkung in nur wenigen Tagen – so die Theorie. Doch in Wirklichkeit erweisen sich nur wenige Anwendungen und Produkte als nachhaltig und effektiv.

Der Ursache für Zahnverfärbungen auf den Grund gehen

Warum unsere Zähne gelblich werden, hat viele Gründe. Manche Menschen haben von Geburt an keine strahlend weißen Zähne. Das liegt in der genetischen Veranlagung und kann oft nur durch einen kosmetischen Eingriff korrigiert werden. Auch im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses nutzt sich der Zahnschmelz systematisch ab und die Reflektionsfähigkeit unserer Zähne geht zurück. Das unter dem Zahnschmelz liegende gelbliche Dentin kommt zunehmend durch und lässt das natürliche Zahnweiß verblassen. Die größten Übeltäter für die gelben Zähne stecken nach wie vor in bestimmten Lebens- und Genussmitteln. Der regelmäßige Konsum von Kaffee, schwarzen und grünen Tee, Rotwein, Sojasoße, Cola, Curry oder Balsamico begünstigen die Bildung von Zahnstein und beschleunigen die Verfärbung unserer Zähne. Auch das Rauchen, eine mangelnde bzw. falsche Zahnhygiene sowie die Einnahme bestimmter Medikamente gehören zu den häufigsten Ursachen für hartnäckige Zehnverfärbungen, die eine professionelle Zahnaufhellung schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit machen.

Hausmittel für weiße Zähne

In den sozialen Medien findet man häufig diverse Tipps für eine günstige Zahnaufhellung mithilfe von haushaltsüblichen Mitteln. Diese sollen bereits nach wenigen Anwendungen sichtbare Verbesserungen versprechen. Wie gut Omas Hausmittel für weiße Zähne wirklich helfen, ist allerdings fraglich.

Tipp Nr. 1: Zähne putzen mit Backpulver – ein kurzfristiger Effekt mit langfristigen Schäden für den Zahnschmelz

Diese Anwendung scheint ziemlich einfach zu sein. Man taucht seine nasse Zahnbürste in das Backpulver und putzt damit die Zähne. Nach wenigen Minuten soll ein aufhellender Effekt erzeugt werden. Die Zähne wirken danach tatsächlich weißer und strahlen wieder.
Doch Vorsicht: Das Backpulver wirkt dabei wie ein grobes Schleifpapier, mit dem man nicht nur die Verfärbungen der Zähne, sondern auch den sensiblen Zahnschmelz angreift und wegschleift.

Tipp Nr. 2: Pürierte Erdbeeren und Zitronensaft – Fruchtsäure gegen den gelben Zahnbelag

Die in Erdbeeren und Zitronensaft enthaltene Fruchtsäure soll die Zahnverfärbungen komplett auflösen und für einen langfristigen aufhellenden Effekt sorgen. Doch in Wirklichkeit kann man damit die Zähne schädigen. Das Hydroxylapatit – der Hauptbestandteil unserer Zähne, besteht aus Calcium- und Phosphatbeschichtung. Fruchtsäuren gelten dabei als ihr schlimmster Feind, der durch das äußere Auftragen und Einreiben diese Beschichtung zerstört und die Oberfläche des Zahnes rau und anfällig für Karies und neue Verfärbungen macht.

Tipp Nr. 3: Ölkur (Ölziehen) – Ein Hausmittel für weiße Zähne mit positiver Resonanz

In der Heilmedizin soll eine Ölkur für die Zähne wahre Wunder bewirken und als ein mehrfach bewährtes Hausmittel für weiße Zähne dienen. Durch die regelmäßige Verwendung von Sonnenblumen- oder Olivenöl erzielt man offenbar eine antibakterielle und wohltuende Wirkung für das Zahnfleisch. Mit diesem einfachen Trick soll auch eine aufhellende Wirkung für die Zähne erzeugt werden und das natürliche Zahnweiss wieder zurückkehren. In der ayurvedischen Volksheilkunde wird das Ölziehen schon seit Jahrtausenden als effektives Heilmittel gegen Zahnfleischbluten (Parodontose), Aufhellung, Entgiftung sowie unangenehmen Mundgeruch angewendet. Empfohlen wird dabei eine tägliche, ca. 5-10 minütige Prozedur (Mundspülung) mit einem Esslöffel Öl jeden Morgen.

Bitte beachten Sie! Die meisten der im Internet empfohlenen Hausmittel für eine Zahnaufhellung können den Zahnschmelz angreifen oder allergische Reaktionen herbeiführen. Deshlab sind sie kritisch zu hinterfragen und mit äußerster Vorsicht anzuwenden. Im Schlimmsten Fall kann man damit genau das Gegenteil bewirken und die Zähne schädigen.

Getestete Mittel für gesunde und weiße Zähne ohne Risiko

Ein strahlendes Lächeln können dabei getestete und teilweise freiverkäufliche Zahnaufheller garantieren, die sogar von den Zahnärzten empfohlen werden. Dazu gehören bestimmte aufhellende Zahnpasten, die bereits nach wenigen Anwendungen sichtbare Effekte liefern. Im Trend sind außerdem spezielle Zahnpflegeprodukte mit Aktivkohle, die auch als Beimischung für die tägliche Zahnpasta eine antibakterielle, entzündungshemmende und aufhellende Wirkung versprechen. Weiterhin kann eine spezielle Mundspülung für weiße Zähne helfen das natürliche Weiß der Zähne aufrechtzuerhalten und starke Verfärbungen zu lösen. Schließlich bieten die sogenannten Bleaching-Stripes eine professionelle Zahnaufhellung von zuhause. Diese Methode ist unabhängig von der Altersklasse sehr beliebt. Dabei handelt es sich um eine spezielle Kunststoffschiene mit Aufhellmittel, die man morgens und abends auf die Zähne aufsetzt und in einer vorgegebenen Zeit einwirken lässt. Im Set wird auch oft eine spezielle Zahncreme mitgeliefert, die den Aufhellungsprozess unterstützen soll.

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