Ein Frühstück von unterwegs, mittags schnell in die Kantine und abends gerne mal eine Pizza vom Bringdienst. Unser Alltag wird immer hektischer. Stressige und zeitaufwändige Berufe sowie zahlreiche Verpflichtungen zu Hause bestimmen zunehmend unsere Ernährungsgewohnheiten. Aus Zeitmangel und häufig, weil es schnell und lecker ist, entscheiden sich viele von uns für das Fast Food, das mittlerweile binnen weniger Minuten bis zu der eigenen Haustür geliefert wird. Auch die Auswahl an verschiedenen Gerichten lässt keine Wünsche offen. Ob Pizza, Burger, Pommes oder Currywurst – es macht satt und ist überall verfügbar. Doch ist das „schnelle Essen von nebenan“ gesund? 

Fast Food – Was tun wir uns damit wirklich an?

Überall hört man, das Fast Food sei ungesund. Im Großen und Ganzen stimmt diese Aussage in Anlehnung an durchgeführte Kurz- und Langzeitstudien überein. Kohlenhydrate, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz sind in beinahe jedem Fast Food – Gericht in beträchtlichen Mengen enthalten. Sie machen schnell satt, liefern jedoch nur wenige Nährstoffe. Das sogenannte Junk Food gibt unserem Körper nicht mal ansatzweise das, was er wirklich benötigt. Stattdessen besteht die Zusammensetzung dessen, was verdaut wird, überwiegend aus sehr viel Zucker, was für die Gesundheit fatal ist. Ein klassisches Menü aus Süßgetränk, Kartoffel Fries und einem Burger macht eine mächtige Ladung an Kalorien aus, was im Durchschnitt das Doppelte vom täglichen Energiebedarf eines Erwachsenen darstellt. Bei extremen Überschreitungen des empfohlenen Kalorienbedarfs in kurzen Zeitintervallen kann man mit gesundheitlichen Problemen rechnen:

  • Übergewicht

  • Akne

  • Mangelerscheinungen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Diabetes

  • Arteriosklerose

  • Schlechte Zähne

  • Erschwerte Gastrinbildung

Eine Stoffwechselentgleisung, die unsere Psyche beeinflusst

Der regelmäßige Verzehr von Fast Food ist der Inbegriff einer Fehlernährung, die auch psychische Folgen nach sich ziehen kann. Eine durch das Fast Food aufgenommene Menge an Glukose gelangt schneller in den Blutkreislauf und erhöht somit den Blutzucker. Damit diese Glukose zu den Zellen transportiert und der Blutzuckerspiegel wieder normalisiert werden können, wird vom Körper eine Menge Insulin benötigt. Um diesen Prozess abzuschließen, wird parallel sehr viel Energie erzeugt. Der überschüssige Zucker wird dabei schneller als sonst in den Speicher-Depots abgelegt und der Blutzuckerspiegel sinkt rasant. Deswegen bekommen viele Menschen nach dem Verzehr einer großen Menge Fast Food schon bald wieder Heißhunger. Es kann zur sogenannten Stoffwechselentgleisung kommen, infolge derer das natürliche Sättigungssignal verringert wird bis man das Sättigungsgefühl nicht mehr im Griff hat. Daraus können psychische Probleme resultieren, die in erster Linie mit einer schnellen Gewichtszunahme verbunden sind.

Gesundes Fast Food – Schnelles Essen mit reinem Gewissen

Wenn man dennoch keine Zeit für die Zubereitung einer gesunden Mahlzeit hat und auf schnelles Essen aus dem Imbiss angewiesen ist, dann kann man auch auf gesündere Alternativen ausweichen. Schließt man fettreiche und zuckerhaltige Gerichte mit teilweise synthetischen Beimischungen, wie künstliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Aromen und Farbstoffe aus, so bleiben im Segment des Fast Foods nicht mehr viele Alternativen übrig.

  • Frischer Salat aus Obst und etwas Öl-Dressing

  • Vegane Frühlingsrollen (Ein kalorienarmer Snack mit leckerer Fühlung, obwohl frittiert)

  • Fisch aus dem Ofen statt aus der Fritteuse

  • Sushi (die japanische Spezialität enthält wenig Kalorien und Fett)

  • Hüttenkäse-Wraps (fettarm und reich an hochwertigem Eiweiß)

  • Ein halbes Hühnchen ohne die würzige Haut

  • Ein gekochtes Bockwürstchen

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