Der menschliche Körper besteht aus etwa 140 Gelenken. Falsche Belastungen, Übergewicht sowie ungesunde Lebensweise können die Funktionalität unserer Gelenke stark beeinträchtigen und zu Gelenkbeschwerden führen. Bei Arthrose und ähnlichen Gelenkschädigungen ist es oft schwierig eine richtige Sportart zu finden. Trotzdem raten die Ärzte selbst bei bestehenden Gelenkproblemen zu deutlich mehr Bewegung und Sport, sofern diese dafür geeignet sind. Auch bei Rheuma soll regelmäßiger Sport kein Risiko darstellen, wie ehemals vermutet. Schwimmen bietet unter solchen Umständen die ideale Lösung an, um sich fit zu halten und gleichzeitig die eigenen Gelenke zu schonen.

Die Folgen von Bewegungsmangel bei Gelenkbeschwerden

Menschen mit Gelenk- oder Wirbelsäulenerkrankungen neigen unbewusst zu einer Schonhaltung, versuchen unnötige körperliche Belastungen zu meiden und sind deshalb anfälliger für andere Krankheiten. Das hängt in der Regel damit zusammen, dass aufgrund mangelnder Bewegung mit der Zeit auch das Immunsystem abgeschwächt und das Übergewicht begünstigt werden. Dadurch erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombose und Bluthochdruck. Bewegungsmangel kann auch die Bildung von Depressionen fördern und zu gesellschaftlicher Isolation führen.

Schwimmen als sanfter Sport für starke Gelenke und als Medizin für die Seele

Der Anfang ist immer schwer. Doch sobald der Arzt den Schweregrad einer möglichen Gelenkerkrankung diagnostiziert und das regelmäßige Schwimmen verordnet hat, ist es sinnvoll, seinen Anweisungen möglichst zeitnahe zu folgen. Das Schwimmen fördert in erster Linie den Muskelaufbau, der wiederum extrem wichtig ist für die Entlastung der Gelenke. Dabei wird die gesamte Körpermuskulatur vom Kopf zum Fuß aktiviert und das allgemeine Wohlbefinden gefördert. Durch den Auftrieb im Wasser wird unser Gewicht um ganze 70 Prozent des eigentlichen Körpergewichts reduziert. Im Falle von Gelenkbeschwerden bietet dieser Aspekt einen enormen Vorteil. Deshalb wird Schwimmen auch als die sanfteste Sportart für unsere Gelenke bezeichnet. Auch für die Seele kann man damit etwas Gutes tun. Durch das Schwimmen wird die Produktion von Serotonin und Dopamin gefördert. Diese Neurotransmitter sind verantwortlich für stimmungsaufhellende und ermüdungshemmende Wirkung, was sich im Endeffekt positiv auf unsere Psyche auswirkt und das Risiko von Depressionen verringert.

Schwimmen hilft bei langanhaltenden Schmerzen und heilt den Körper

Bei langanhaltenden Gelenkschmerzen kann man durch das regelmäßige Schwimmen den Linderungsprozess beschleunigen und die Beschwerden sogar komplett verschwinden lassen. Durch den gleichmäßigen Bewegungsablauf beim Schwimmen werden die Gelenke „massiert“ und optimal durchblutet. Dadurch wird auch der Knorpelverschleiß reduziert. Menschen mit Gelenkbeschwerden und Übergewicht müssen oft untertägliche Schmerzen erleiden, weshalb sie jede unnötige Bewegung meiden. Durch das Schwimmen haben sie einen großen Vorteil, sich vom Wasser treiben zu lassen und dabei ordentlich Kalorien zu verbrennen. Eine Gewichtsreduzierung entlastet schlussendlich die Gelenke und lindert die Schmerzen. Auch zur Prävention empfehlen die Ärzte das Schwimmen als das beste Mittel gegen Arteriosklerose. Beim Schwimmen werden die Cholesterinwerte reguliert und Gefäßerkrankungen vorgebeugt.

Das gilt es beim Schwimmen zu beachten

  • Fangen Sie langsam an, am besten mit Wassergymnastik. Für Übergewichtige stellt Aquagymnastik den perfekten Anfang dar

  • Bei Kniearthrose oder Hüftgelenksarthrose wird Brustschwimmen nicht empfohlen. In diesem Fall eignen sich das Kraulen oder Rückenschwimmen am besten

  • Beim Brustschwimmen sollte der Kopf während der Gleitphase zwischen den Armen ins Wasser tauchen, statt über Wasser zu gleiten. Das schont die Halswirbelsäule.

  • Bei Gelenkbeschwerden sollte das Wasser nicht kalt, sondern angenehm warm sein

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